Kategorien

Die Qualität Ihrer Personalarbeit wird anhand von Fragen zu zehn Bewertungskategorien erhoben.

Strategie & Vision

Solide Personalarbeit basiert auf drei Säulen: Personal- und Unternehmensstrategie sowie Unternehmensvision. Die Personalstrategie muss langfristig, konkret handlungsbezogen und angemessen sein.

Strategisches Personalmanagement bezieht sich auf das gesamte Unternehmen und hat unmittelbaren Bezug zu den Erfolgspotentialen des Unternehmens.

Personalbeschaffung

Bei der Personalbeschaffung ist vor allem der richtige Mix angesagt. Für den Rekrutierungsprozess gilt es, einen strikten, zügigen Zeitplan aufzustellen und einzuhalten. Bei der eigentlichen Personalauswahl ist darauf zu achten, dass jeweils zur Bewerbergruppe passende Verfahren gewählt werden. Nach Vertragsunterzeichnung ist der neue Mitarbeiter angemessen über das Unternehmen zu informieren und auf seine Arbeitsaufgaben vorzubereiten.

Mittelständische Unternehmen stehen in ihrer Personalbeschaffung zu den großen Unternehmen in Konkurrenz. Die Mittelständler müssen auf die maßgeschneiderten Konzepte reagieren und ein attraktives Gegenangebot entwerfen.

Personalentwicklung

Die gewählten Personalentwicklungsmaßnahmen müssen zum Unternehmen passen und in sich stimmig sein. Wichtig sind Stimmigkeit zwischen Mitarbeiterbeurteilung und Personalentwicklung sowie das Entwicklungscontrolling.

Die Qualifizierung der Mitarbeiter entscheidet mehr denn je über die Stellung im Wettbewerb. Aber die

Arbeitnehmer müssen verstärkt bereit sein, auch während ihrer Freizeit zu lernen.

Entlohnung

Ein großer Teil der gesamten Personalarbeit betrifft die Entlohnung. Diese Aktivitäten sind weitgehend durch diverse Vorschriften und Regelungen vorgegeben, dennoch gibt es Möglichkeiten zur Differenzierung. Variable Entlohnungssysteme und Konzepte zur individuellen Altersversorgung sind hier wichtige Hilfsmittel zur Individualisierung.

Ein faires und transparentes System der Leistungserfassung und -bewertung ist wichtig. Für jeden Arbeitnehmer muss erkennbar sein, dass sich in seinem Unternehmen Leistung wirklich lohnt.

Computerisierung

Computerunterstützung bei der Personalarbeit ist heutzutage nicht zu umgehen. Grundsätzlich bezieht sich die Computerisierung auf die gesamte personalwirtschaftliche Wertschöpfungskette. Dies gilt besonders für die Verwaltung der Abwesenheit, die Lohn- und Sozialverwaltung und auch die Personaleinsatzplanung. Nicht das “Supersystem” kann hierbei die Lösung für alle Unternehmen sein. Vielmehr sollte das Ausmaß der Computerisierung der Unternehmensgröße und dem “Zweck” angepasst sein.

In keinem Feld entstehen so viele unnütze Kosten wie bei der Computerisierung im Mittelstand.

Führung & Kommunikation

Bei der Führung spielt vor allem die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle. Sie gilt es umfassend, systematisch und selbstkritisch zu analysieren. Führungsprägnanz bedeutet, wenige besonders wichtige Themen klar in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu gehört auch, die Mitarbeiter durch gezielte Kommunikation in der täglichen Arbeit mit einzubinden. Deshalb gehören entsprechende Analysen der Mitarbeiterzufriedenheit zum Standardrepertoire zeitgemässer Personalarbeit. Kommunikation soll dazu führen, dass alle Mitarbeiter über diverse Besprechungsformen und über das Intranet erreichbar sind.

Die Formen der Kommunikation ändern sich, die Inhalte werden immer komplexer und verlangen nach komplexen Lösungen, bei denen die Führungskräfte eine entscheidende Rolle spielen.

Human Capital Management

Human Capital Management umfasst alle Teilgebiete des Personalmanagements, die sich gezielt mit der wertbezogenen Gestaltung und Wirkungsanalyse der Personalarbeit befassen. Der Vermögenswert Human Capital stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, den man mit geeigneten personalwirtschaftlichen Massnahmen steuern und optimieren kann.

Dazu gehört, dass Unternehmen in der Lage sind, die dafür notwendigen Kennzahlen und Daten zu bestimmen, sie entsprechend ihrem wirtschaftlichen Umfeld zu beeinflussen und dadurch diesen Vermögenswert nachhaltig optimieren.

Diversity

Der Mitarbeiter Typ “Mitte 40, männlich, weiss” ist Geschichte! Wer sich heutzutage in Unternehmen umsieht, erlebt ein ganz anderes Bild: verschiedene Generationen, Religionen, Nationalitäten und Charaktere – und das sind nur einige Unterscheidungsmerkmale – nehmen nebeneinander am Berufsleben teil.

Dabei muss sich die Personalarbeit mit der Frage beschäftigen, wie diese Vielfalt im Rahmen des Diversity Managements aktiv herbei geführt werden kann, um einen Mehrwert für das Unternehmen zu erzeugen.

Familienfreundlichkeit

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer Grösse als familiärer und persönlicher im Ungang mit den Mitarbeitern wahrgenommen werden. Grundlage für Familienfreundlichkeit kann das Angebot von Teilzeit- und Telearbeit sein sowie die Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Der Arbeitgeber kann auch Familien durch Zuschüsse unterstützen oder sich um die Kinderbetreuung kümmern.

Mehr Menschlichkeit am Arbeitsplatz sorgt für zufriedenere Mitarbeiter und damit für gesteigerte Produktivität.

Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit geht uns alle an. Wir alle müssen in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen, damit wir selbst und auch die nachfolgenden Generationen nicht unter den Konsequenzen verantwortungslosen Handelns (Stichworte: Klimawandel, Wirtschaftskrise) zu leiden haben.

Dabei haben gerade die Personalabteilungen das grösste Potenzial, das Thema Nachhaltigkeit mehr in das Bewusstsein der Mitarbeiter zu rücken und diese beispielsweise im Rahmen der Personalentwicklung zu einem entsprechenden Handeln zu schulen.

Termine

Frühjahr 2013: nächste Runde des BestPersAwards
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